Folgen

Wechsel aus der privaten in die gesetzliche Krankenversicherung

Als Fachartikel zum Thema empfehlen wir Finanztip.

 

Voraussetzung

  • auf Dauer ausgelegte Bruttoeinkommen unterhalb der Beitragsbemessungsgrenze (z.B. wenn der Arbeitnehmer nahe der BBG verdient und durch eine Entgeltumwandlung / bAV unter die BBG rutscht)

Ablauf Wechsel

  1. Versicherter stellt Mitgliedschaftsantrag bei der gesetzlichen Krankenversicherung. Für einen Leistungsvergleich der unterschiedlichen gesetzlichen Krankenversicherungen benötigen wir das ausgefüllte Leistungsformular (s.u.).
  2. Der Arbeitgeber erstellt ein Schriftstück für die gesetzliche Krankenkasse, in dem er darauf hinweist, dass das krankenversicherungspflichtige Bruttoeinkommen des Arbeitnehmers dauerhaft unter der Beitragsbemessungsgrenze liegen wird. (1 Monat unter der Grenze zu liegen reicht NICHT aus. Eine zukünftige Gehaltserhöhung, z. B. in 12 Monaten ist aber kein Problem.) Das Schriftstück wird meist in Kooperation mit der Personalabteilung / Lohnbuchhaltung / Steuerberatung erstellt. Wird hier nachlässig oder unplausibel gehandelt, kann der Arbeitgeber bei einer Betriebsprüfung durch die gesetzliche Rentenversicherung Probleme bekommen.
  3. Die gesetzliche Krankenversicherung stellt dem Versicherten ein Schreiben nach §5 SGB aus. Dieses Schreiben wird an die private Krankenversicherung weitergeleitet. Die private Krankenversicherung hebt den Vertrag des Versicherten in der Folge auf. Er ist jetzt wieder gesetzlich krankenversichert.

Anhang

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